Der charismatische junge Singer-Songwriter Xavier Darcy (23) aus München hat britische und französische Wurzeln. Er fühlt sich aber als Europäer und liebt seine bayrische Heimatstadt. Xaviers musikalischen Wurzeln sind breit gestreut, so fing er schon als Kind mit einer klassischen Gesangsausbildung und Auftritten als Chorsänger und in Opern an. Mit dem Stimmbruch und der Pubertät, begann Xavier Darcy sich mehr mit erdiger Rockmusik zu beschäftigen, lernte Gitarre und fing mit seiner rauen, rauchigen Stimme an in Rockbands zu singen und zu spielen. Seine Vorbilder sind bis heute Musiker wie Bruce Springsteen, Bob Dylan und David Bowie, deren Musik er über seine Mutter kennen und lieben lernte.

Im letzten Jahr hat Xavier Darcy sein Debüt-Album „Darcy“ veröffentlicht, das in den Top 50 der iTunes-Charts stand, vorher hatte er bereits zwei EPs herausgebracht. Xavier Darcy steht noch am Anfang seiner Karriere und trat doch schon auf zahlreichen Festivals und im Fernsehen auf, so war er u.a. bei „Inas Nacht“ im Ersten zu Gast und spielte als Support bei Tourneen von Rea Garvey und Joris. Der besagte TV-Auftritt bei „Inas Nacht“ hatte im Weiteren für Xavier noch weitere positive Auswirkungen. Ein Redakteur von „Inas Nacht“ empfahl Xavier dem NDR und damit der ESC-Jury, weil der ganzen Redaktion der Auftritt in der Show so großartig gefallen hatte und damit auch die außergewöhnliche Stimme und Personality des Künstlers. Die Experten der Jury waren dann auch von dem gerade neu geschriebenen Song „Jonah“ so begeistert, dass Xavier nun die Chance bekommt, zu den Künstlern zu gehören, die Deutschland beim Eurovision Song Contest in Lissabon vertreten könnten.

Der Song „Jonah“ verbindet energiegeladenen folk-rockigen Singer-Songwriter Sound mit hymnischem Stadionrock. Der Refrain überzeugt mit Hitqualitäten, geht ins Ohr und kann sofort mitgesungen werden. Inhaltlich hat der Song einen biblisch-mythischen Hintergrund. Es geht um die Geschichte von Jonah, der von einem Walfisch verschluckt wurde. Bei den englischen Seeleuten steht der Name Jonah für einen üblen Vorboten oder schlechtes Karma. Kein Wunder also, dass man Jonah lieber vor die Tür setzen möchte, um das eigene Leben vom miesen Karma zu befreien. Diese Legende verbindet Xavier mit einer düsteren Liebesgeschichte, die natürlich mit dem Abschied von „Jonah“ endet.

Der Song „Jonah“ bringt alles mit, was einen guten ESC-Song ausmacht: Dazu trägt Xavier Darcy quasi schon über seinen Lebenslauf die Europäische Fahne nach Lissabon. Das Erste zeigt die Entscheidungs-Show „Unser Lied für Lissabon“ am Donnerstag, 22. Februar, um 20.15 Uhr live aus Berlin.